Krankensalbung
Das Sakrament der Krankensalbung kann jeder empfangen, der an einer schweren Krankheit leidet. Jesus selbst hat sich den Kranken in besonderer Weise gewidmet. Er hat seinen Jüngern den Auftrag gegeben Krankeheiten zu heilen. So soll es auch die Kirche tun, sich den Kranken in besonderer weise zuzuwenden, durch Gebet und Fürbitte. (vgl. Katechismus Zweites Kapitel: 1506-1513 und 1526-1527) Vor allem gibt es ein Sakrament für die Kranken, das von Christus eingesetzt und von Jakobus bezeugt worden ist:
„Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. 15 Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben. 16 Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheiligt“ (Jakobus 5, 14ff)
Während der Krankensalbung werden die Sünden vergeben, die Hände aufgelegt und der Kranke wird mit Öl an Stirn und Händen gesalbt. Es werden Lobpreis, Fürbitte und gemeinsames Gebet gehalten.
Das Sakrament der Krankensalbung soll den Christen stärken, ermutigen, ihn Gottes Nähe spüren lassen und wenn Gott es will ihn auch heilen. Im Gegensatz zu früheren „Letzten Ölung“ kann die Krankensalbung auch wiederholt und mehrfach gespendet werden.
Gespendet werden kann das Sakrament nur von einem Priester.
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